03.11.2019: NEW YORK (USA)

Reisenotizen:

Sonntag, 03.11.2019

Liegezeit: bis Montag 04.11.19 13:00 Uhr
Liegeplatz: Manhattan Cruise Terminal, Pier 88

Wetter: sonnig bis leicht bewölkt | 11 Grad

Nächste Etappe: 710 Seemeilen (1.315 Kilometer) bis Hamilton/ Bermuda

Zeitumstellung; in der Nacht von Samstag auf Sonntag werden die Borduhren von 3:00 Uhr auf 2:00 Uhr zurückgestellt


Unser heutiger Tag: Am Vormittag besichtigen wir das 9/11 Memorial und bestaunen die Aussicht vom neuen One World Trade Center. Nachmittags unternehmen wir mit einem Ausflugsboot von Circle Line eine Fahrt rund um Manhattan und zur Freiheitsstatue. Und heute Abend haben wir einen AIDA Ausflug gebucht: Die Lichter der Großstadt mit den Aussichtspunkten Fulton Landing, Empire State Building und Times Square.


Reisebericht:

Spruch des Tages: „Ich muss mal wieder weg hier. Ans Meer, den Wellen lauschen. In Städten aufwachen, die ich nicht kenne. Gesprächen auf andern Sprachen lauschen. EINFACH MAL WIEDER WEG!“

Autor Meerweh

Ahoi Ahoi und Guten Morgen aus New York – the big Apple! Heute haben wir uns ein straffes Programm vorgenommen. Der Tag ist gut durchgeplant, denn wir wollen so viel sehen wie nur möglich. Eingeplant sind das 9/11 Memorial, das neue One World Trade Center und eine Bootstour zur Freiheitsstatue und zur Brooklynbridge. Am Abend haben wir einen AIDA-Ausflug gebucht, es geht zum Aussichtspunkt Fulton Landing mit Blick auf die beleuchtete Brooklynbridge, auf das Empire State Building und zum Times Square. Mal schauen, was wir sonst noch schaffen 🙂

Der Tag beginnt

Was für eine Nacht… Irgendwann, so gegen 3:00 Uhr geht ein Wecker an Astrids Handy los. Panisch schrecken wir auf. Warum auch immer das Ding klingelt, wir können es abschalten und zum Glück wieder weiter schlafen. Schließlich bekommen wir eine Stunde geschenkt, die Uhren wurden eine Stunde zurück gestellt. Um kurz vor sieben haben wir mehr oder weniger ausgeschlafen. Es bleibt genug Zeit um uns beim Frühstück zu stärken und einen ersten Blick über die Skyline zu werfen. Wir haben heute noch viel vor 🙂

Guten Morgen New York

Schon um 08:45 Uhr verlassen wir das Schiff und nehmen uns ein Taxi zu unserem ersten Ziel – dem 9/11 Memorial.

Übrigens: In den USA steigt man bei Taxis immer hinten ein. Der Platz neben dem Fahrer bleibt frei. Und das Coole: Bezahlt wird einfach per Kreditkarte – auch das Trinkgeld! Wir zahlen für die knappen zwanzig Minuten 21,75 US$ inkl. Trinkgeld und Steuer (Stand: Nov 2019).

Die Wasserbecken des 9/11 Memorial

Das 9/11 Memorial am Ground Zero ist die Gedenkstätte für die fast 3.000 Opfer der Terroranschläge auf das World Trade Center im Jahr 2001. Die Amerikaner gehen mit ihrer ganz eigenen Art mit dem Drama um. Dort wo einst die Zwillings-Türme standen ist ein sehr beeindruckendes Mahnmal entstanden. Genau auf dem Grundriss der Türme befinden sich nun zwei riesige Wasserbecken.

Diese Wasserbassins bilden den Mittelpunkt der Gedenkstätte. Auf den bronzenen Umrandungen sind alle Namen der knapp 3.000 verstorbenen Opfer eingraviert.

Fast jeder erinnert sich wohl was er am 9.September 2001 gemacht hat, als die zwei Türme einstürzten. So auch wir. Daher war es uns ein Bedürfnis diese Gedenkstätte einmal zu besuchen.

Im Vorfeld haben wir Tickets für das dazugehörige 9/11 Memorial Museum gebucht. Unsere Einlasszeit ist um 09:30 Uhr. Wir nutzen die Zeit bis dahin, um rund um die Wasserbecken zu gehen und dieses riesige parkähnliche Mahnmal auf uns wirken zu lassen.

Die Wasserfälle in jedem Pool fallen 9 Meter auf die untere Etage des Museums, das direkt unter den Wasserbecken liegt. Sie sind die größten von Menschen geschaffenen Wasserfälle in den USA.

Als besondere Ehrung werden weiße Rosen oder Flaggen an den Namen befestigt. Sie werden jeden Tag von den ehrenamtlichen Helfern der Gedenkstätte bei den Namen der Personen angebracht, die an diesem Tag Geburtstag hätten.

Schon alleine diese Wasserbecken sind sehr beeindruckend und auch etwas emotional. Jetzt wollen wir ins Museum. Es ist kurz vor 9:30 Uhr und durch unsere bereits gebuchten Eintrittskarten können wir an der Schlange vorbei direkt in das Museum.

Rundgang durch das Museum

Das Museum liegt etwa 20 Meter unterirdisch, direkt unter den Wasserbecken. Es wird durch die Wasserfälle vom Memorial mit Licht geflutet. Über eine lange Rolltreppe gelangen wir ins Innere des Museums.

Es ist dunkel, es fällt nur wenig Licht herein. Alles ist dezent ausgeleuchtet. Als erstes sehen wir riesige Bilder der alten Türme des World Trade Centers: Vorher und nachher. Erinnerungen kommen hoch.

Das gesamte Museum ist großräumig und sehr reduziert aufgebaut. Es dauert eine Weile bis wir kapieren: Wir befinden uns unter den Wasserbecken und man kann ganz genau die Grundrisse der ehemaligen Türme erkennen.

In der Ausstellung sind über 23.000 Bilder, 10.300 Stücke sowie 2.000 Berichte über die Opfer und mehr als 500 Stunden Video Material ausgestellt. Zudem wurden zahlreiche 911 Anrufe und Berichte von Hinterbliebenen zusammen getragen.

Oh Mann, ist das beeindruckend und gleichzeitig auch sehr bedrückend. Selten fand ich es in einem Museum so still.

Die Ausstellung

Wir sehen hier einen ganzen Bekleidungsladen, dessen Inventar total zerstaubt ist, die Treppe über die tausende Menschen geflohen sind, unzählige Erinnerungsstücke, Vermisstenaufrufe an Stahlträgern. Es ist erschütternd.

Das 9/11 Memorial Museum zeigt neben vielen persönlichen Dingen der Verschütteten auch original Trümmerteile der ehemaligen Twin Towers. Darunter durch Hitze deformierte Feuerwehrfahrzeuge, ein Teil der Antenne des Nordturms, ein verschmorter Fahrstuhlmotor, die rettende Steintreppe (Survivor’s Staircase) sowie Reste von Bürgersteigen, Straßenschildern, Fahrrädern und Kinderwagen, die sich vor dem World Trade Center befanden.

Die Gedächtnisausstellung

Besonders bewegt uns die Galerie der Gedächtnisausstellung. Auf den Wänden der Galerie werden raumhoch 2.983 Porträtfotografien der Verstorbenen präsentiert. An Touchscreen-Tischen kann man mehr über das Leben der Opfer erfahren. Man möchte damit an das Leben der Menschen erinnern und nicht wie sie gestorben sind.

Der Innenraum der Galerie bietet einen intimeren Raum für die Erinnerung an die Opfer. An die Wände dieses Raumes werden Profile von Opfern projiziert, zusammen mit persönlichen Fotos und Angehörige erzählen über Lautsprecher Geschichten über die Verstorbenen. Sehr emotional!

Lange halten wir es in der Halle nicht aus. Der Klos im Hals wird zu groß und Astrid kämpft mit den Tränen. Mit sehr gemischten Gefühlen verlassen wir nach fast zwei Stunden das Museum. Skurril: Am Ausgang oben an der Rolltreppe befindet sich der unvermeidliche Souvenir Shop. Wir finden das etwas seltsam. Aber okay… (Update: Inzwischen haben wir gelesen, dass alle Souvenirs mit den Hinterbliebenen abgestimmt sind und dass das Einverständnis derer vorliegt. Nur solche Souvenirs dürfen verkauft werden.)

Wir sind froh wieder Tageslicht zu sehen und frische Luft zu atmen.

Dieses Museum ist ein Muss für alle New Yorker und Besucher. Es hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

One World Observatory

Direkt neben dem Memorial befindet sich das One World Trade Center – mit 541,3 Meter das höchste Gebäude der Stadt, das höchste der Vereinigten Staaten und aktuell das sechsthöchste Gebäude der Welt. Das ist unser nächstes Ziel 🙂 Auch hier haben wir die Tickets schon zu Hause gebucht.

Unser Weg führt uns quer über den Platz am Memorial vorbei und schon stehen wir am Eingang. Die Aussichtsplattform auf der 102. Etage nennt sich One World Observatory und befindet sich an der Spitze dieses Gebäudes.

Dank unserer Tickets können wir an der Schlange vorbei und direkt zum Aufzug gehen.

Aufzugfahrt und geniale LED Wand

Eine unglaubliche Aufzugsfahrt zur Spitze beginnt 🙂 Die Fahrt mit dem Aufzug hinauf in die 102. Etage ist wirklich einzigartig! Um uns herum läuft auf LED-Wänden ein cooler Film ab. Über uns der blaue Himmel und auf den Wänden baut sich in rasender Geschwindigkeit der Turm auf. Wir erleben quasi den Bau des Hochhauses hautnah mit! Was für ein Spektakel 🙂

Was dann folgt ist der HAMMER! Nach der rasanten Fahrt verlassen wir den Aufzug und stehen vor einer riesigen LED Wand. Mit einem tollen Film werden wir auf New York eingestimmt. Wir wissen gar nicht genau, wo wir zuerst hinschauen sollen. Echt super gemacht! Und plötzlich fährt ohne Vorwarnung die LED Wand nach oben und offenbart ein atemberaubendes Panorama!!! Das haben wir so noch nicht gesehen. Die Amerikaner wissen wirklich wie man etwas inszeniert. Wir sind sprach-und atemlos! Schnappatmung pur 🙂

Panorama New York City

Von hier oben haben wir ein 360 Grad Panorama auf New York. Wir können uns gar nicht satt sehen. Das  Wetter spielt zum Glück mit und die Sicht ist grandios. Hier lässt es sich aushalten 🙂

Das One World Observatory bietet Ausblicke auf die Sehenswürdigkeiten von New York City, die umliegenden Gewässer und die Skyline. Besonders beeindruckt uns der sagenhafte Blick auf den East River mit der Brooklyn Bridge.

Zur anderen Seite eröffnet sich uns ein sensationeller Blick auf Manhatten. Und mittendrin das Empire State Building 🙂 Auch das neue Geschäftsviertel Hudson Yard können wir von hier aus sehen 🙂

Wir laufen immer wieder von Fenster zu Fenster und umrunden mehrmals die Aussichtsetage. Einfach genial hier! Wir können uns nur schwer von den fantastischen Ausblicken losreißen, unser Tagesprogramm hat aber noch weitere Highlights zu bieten. Also – weiter geht’s!

Moderne U-Bahn Station – der Oculus

Nach dem One World Observatory besuchen wir nebenan einen der schönsten und teuersten Bahnhöfe der Welt: Den Oculus. Dieser neue Verkehrsknotenpunkt neben Ground Zero wurde 2016 mit sieben Jahren Verspätung eröffnet. Gekostet hat dieses futuristische Objekt mit außergewöhnlicher Architektur fast vier Milliarden Dollar.

Der Oculus ist viel mehr als nur ein Bahnhof! Hier kann man shoppen, essen gehen und auch Events besuchen. Ein Großteil des Oculus ist dem Einkaufszentrum Westfield World Trade Center gewidmet. Die Shopping Mall verfügt über 100 Luxusläden.

Verkehr in New York

Wir haben noch ein wenig Zeit bis zum nächsten geplanten Programmpunkt, der Schiffstour mit der Circle Line. Wir könnten uns irgendwo hinsetzen und warten. Das sind aber nicht wir 🙂

Wir stehen vor einem Hotel und der Hotelpage ist so nett und hält uns ein Taxi an. Das funktioniert wie im Fernsehen: Er läuft auf die Straße sobald in der Ferne ein gelbes Taxi zu sehen ist, trillert wie irre in seine Trillerpfeife (das scheint er zu lieben :-)), spricht kurz mit dem Fahrer und bugsiert uns in das Taxi. Ein Tipp ist ihm auf jeden Fall sicher.

Unser Ziel ist eigentlich der Times Square. Der Fahrer gibt sein Bestes, aber der Verkehr ist enorm. Schließlich ist heute auch der New York Marathon und viele Straßen sind gesperrt. Kurz entschlossen entscheiden wir uns um und lassen uns an der 14. Straße beim High Line Park absetzen. Die Fahrt mit dem Taxi kostet uns wieder etwas über 20 Dollar.

Spaziergang auf der High Line

Der High Line Park befindet sich auf einer 2,3 km langen, stillgelegten Hochbahntrasse, die in den 1930er Jahren erbaut wurde. Von 2006 bis 2019 wurde diese Trasse zu einer Parkanlage, dem High Line Park, umgebaut.

Der Park fängt im Meatpacking District an und zieht sich bis zu den Hudson Yards. Früher wurde die Bahntrasse dafür genutzt, Fleischwaren und Geflügel in den westlichen Teil Manhattans zu transportieren. Im Jahr 1980 fuhr der letzte Zug über die Trasse. Heute ist es ein urbaner Garten Eden über den Straßen New Yorks.

Die Treppe zur High Line ist schnell erklommen und schon erreichen wir den Park. Entlang des schön angelegten Weges wurden Teile der Trasse einbaut. Die ehemaligen Gleise sind noch gut zu erkennen und aus den Wagons wurden Sitzgelegenheiten und Liegen gebaut.

Aussichten von der Highline

Es gibt auch Kunst hier: Neben Dauerinstallationen entlang der High Line werden auch vorübergehende Kunstinstallationen und verschiedene Performance von Künstlern gezeigt.

Der High Line Park der wohl außergewöhnlichste und bemerkenswerteste Park von New York. Man hat eine fantastische Aussicht auf die Straßen der Stadt und auch den Hudson River.

Neue Attraktion- Hudson Yard Vessel

Unser Spaziergang führt uns fast den gesamten Highline Park (ca. 2 km) entlang, bis wir zum Hudson Yard Vessel kommen. Der Blickfang der Hudson Yards wurde März 2019 eröffnet. Was das Gebäude auf dem Public Square and Gardens genau darstellen soll, weiß man nicht genau. Aber spektakulär ist es allemal 🙂

Dieses neue Bauwerk ist oval, sieht aus wie eine Bienenstock und besteht aus 154 miteinander verwobenen Treppensegmenten. Die Treppen sind durch Ebenen verbunden und bestehen aus insgesamt knapp 2.500 Stufen.

Vessel zu besuchen stand auch auf unserem Plan. Super, dass das auch geklappt hat. Wir können das Gebäude selber nicht besichtigen, dafür fehlt uns heute die Zeit. Das ein oder andere Foto ist aber drin 🙂

Bootsfahrt auf dem Hudson River

Nun geht’s weiter! Wir laufen „schräg gegenüber“ vom Vessel zum Pier 83. Dort startet der nächste Programmpunkt: Eine Bootstour mit Circle Line auf dem Hudson River rund um Manhattan. Die Tour dauert 1 1/2 Stunden und führt an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten vorbei. Mit dabei: Die imposante Skyline, die berühmte Freiheitsstatue, sowie die Brooklyn-Bridge, Manhattan-Bridge und Williamsburg-Bridge.

Astrid hat im Vorfeld auch hierfür die Tickets gebucht – sogar VIP!!! Wir sitzen in einem extra abgesperrten Bereich auf dem Schiff, auf bequemeren Stühlen, mit Service am Platz! Das hat schon was. Das Essen selber und die Getränke gehen separat. Für eine Hot Dog-Combo mit einem leckeren Hot Dog und einer kleinen Tüte Chips zahlen wir 12 Dollar. Die Pepsi Light schlägt mit 5 Dollar zu Buche. Okay, man gönnt sich ja sonst nichts 🙂

Skyline von Manhattan

Kaum eine Stadt ist so bekannt für ihre Skyline wie New York. Die Wolkenkratzer der Metropole sind Schauplätze in vielen Filmen. Während unserer Bootsfahrt sehen wir die Highlights exklusiv vom Wasser aus. Beim Anblick halten wir erst einmal inne, so beeindruckend ist das.

Die Skyline von Manhattan! Sie ist das inoffizielle Wahrzeichen von New York. Mit etwa 6.000 Hochhäusern hält New York City den weltweiten Rekord an Gebäuden mit mehr als zwölf Stockwerken. Ein Großteil davon steht im Stadtteil Manhattan.

Auch die höchsten Wolkenkratzer der Stadt findet man hier. Diese Gebäude tragen zur imposanten Skyline von Manhattan bei:

  • One World Trade Center (541,3 Meter)
  • Empire State Building (381 Meter)
  • Chrysler Building (318,8 Meter)

Das 2014 fertig gestellte One World Trade Center ist mit seinen 104 Stockwerken das vierthöchste Gebäude der Welt. Der markante Glasbau befindet sich in der Südspitze Manhattans, an der Stelle des 2001 zerstörten World Trade Centers.

Kurz bevor wir aufs Schiff gestiegen sind, wurden obligatorische Fotos geschossen – und zwar vor einem Greenscreen. Diese Fotos können wir während der Fahrt erwerben (Kein Kaufzwang). Uns gefallen die Bilder so gut, dass wir das komplette Paket kaufen. Diese 50 Dollar investieren wir gerne (Stand: Nov 2019). Das Paket besteht aus zwei großen Fotos, zwei Fotos in einem kleinen Rahmen und das Ganze auch noch digital. Eine sehr schöne Erinnerung.

Ganz nah an der Freiheitsstatue

Unsere Fahrt führt uns direkt an der Freiheitsstatue vorbei – zum Greifen nah. Einfach genial! Alle Fahrgäste befinden sich auf den Beinen und kämpfen um den besten Platz an der Reling. Jeder will gute Fotos schießen 🙂

Die Statue gilt als Symbol der Freiheit und ist eines der bekanntesten Symbole der Vereinigten Staaten. Mit einer Figurhöhe von 46,05 Metern und einer Gesamthöhe von 92,99 Metern gehört sie zu den höchsten Statuen der Welt, bis 1959 war sie sogar die höchste.

Liberty Island

Die Freiheitsstatue steht auf Liberty Island im New Yorker Hafen und wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht. Sie ist ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten. Die Statue ist seit 1924 Teil des Statue of Liberty National Monument und seit 1984 Weltkulturerbe der UNESCO .

So langsam geht die Sonne unter und taucht die Freiheitsstatue in ein warmes Licht. Ein imposanter Anblick!

Die berühmten Brücken von New York City

Wir umrunden die Spitze von Manhattan, verlassen den Hudson River und biegen ab in den East River. Nächstes Ziel: Die Brooklyn Bridge 🙂 Gemächlich fahren wir unter der beeindruckenden Brücke durch und lassen das imposante Bauwerk auf uns wirken 🙂

Die Brooklyn Bridge ist eine der ältesten Hängebrücken der USA und wohl eines der bekanntesten und beliebtesten Denkmäler New Yorks. Die Brücke streckt sich über den East River und verbindet die beiden Stadtteile Manhattan und Brooklyn. Sie wurde am 24. Mai 1883 feierlich eröffnet und gilt als eine der größten technischen Meisterleistungen des 19. Jahrhunderts.

Die Brücke misst eine Gesamtlänge von 1,9 km. Die auffälligsten Merkmale sind die „Bridge Gates“ – Tore, an welchen die Drahtseile befestigt sind.

Neben 6 Fahrspuren besitzt die Brooklyn Bridge auch einen Rad- und Fußweg. Täglich wird sie von mehr als 100.000 Fahrzeugen überquert.

Wir fahren weiter und erreichen nach der Manhattan-Bridge die Williamsburg-Bridge. Der Blick zurück ist sagenhaft! Die untergehende Sonne hinter der Manhattan- und Brooklyn-Bridge und daneben die Skyline – irre! Und weit entfernt im Rot der Sonne sehen wir ganz klein die Freiheitsstatue 🙂

Die Fahrt zurück

Wir umrunden wieder die Spitze von Manhattan und genießen den herrlichen Blick auf die Skyline. Wir können uns kaum satt sehen!

Die Fahrt ist echt klasse. Die untergehende Sonne taucht die Stadt und auch die Freiheitsstatue in ein wunderschönes Licht. Wieder einmal alles richtig gemacht 🙂

Das Panorama ist einfach unglaublich!

Langsam dämmert es immer mehr und die Beleuchtung der Wolkenkratzer erstrahlt in bunten Farben. Auch das Empire State Building leuchtet rot 🙂 Und der Blick auf Hudson Yard Vessel inmitten der Hochhäuser ist einfach toll!

Zurück zum Schiff

Nach 90 Minuten ist die schöne Fahrt vorbei. Echt toll und sehr empfehlenswert 🙂 Der Weg zurück zur AIDA ist nicht weit, nur rund 10 Minuten zu Fuß.

Uns bleibt noch etwas Zeit bis zum abendlichen Ausflug mit AIDA. Wir haben den abendlichen Ausflug „Die Lichter der Großstadt mit Empire State Building“ gebucht. Wir könnten noch etwas essen gehen oder einfach auf der Kabine etwas relaxen. Wir entscheiden uns spontan für Zweiteres und verzichten aufs Abendessen. Das tut gut! Füße hochlegen nach dem langen Tag mit viel Fußmarsch 🙂

Nächtliches New York

Um 18:45 Uhr treffen wir uns direkt an den Ausflugsbussen. Das ist jetzt seit knapp einem Jahr neu bei AIDA. Es gibt keine Ausflugstickets mehr und der Treffpunkt ist nicht irgendwo auf dem Schiff, sondern an den Ausflugsbussen. Vorteil: Kein Papier mehr und lästiges Warten in Schiffsinneren in der großen Gruppe entfällt. Nachteil: Die Menschen kommen nicht mehr gesammelt zum Bus, sondern tröpfchenweise. Manche finden den Bus nicht 😦 Gerade bei vielen Bussen passiert das schnell. Bei uns fehlen auf jeden Fall zwei, die saßen in einem Bus mit ähnlichen Ausflugsziel… Haben uns dann aber doch irgendwann gefunden 🙂

Fulton Landing und Brooklyn Bridge

Wir starten unsere nächtliche Stadtrundfahrt recht pünktlich und fahren erst einmal eine knappe Stunde zum Fulton Landing, einem der schönsten Fotospots für die nächtliche Skyline. Dazu geht’s quer durch Manhattan, über die Manhattan-Bridge nach Brooklyn.

Fulton Landing liegt bei den Dumbo Docks, genau zwischen der Brooklyn- und Manhattan-Bridge. Dumbo ist die Abkürzung für Down Under the Manhattan Bridge Overpass, übersetzt „Unter der Manhattan-Bridge-Überführung“.

Hier haben wir einen fantastischen Blick auf Downtown Manhattan – phänomenal!

Diesen Fotospot hätten wir auf eigene Faust nur sehr schwer gefunden. Gut, dass wir den Ausflug gebucht haben. Echt toll hier! Nach rund 15 Minuten fahren wir wieder über die Manhattan Bridge zurück nach Manhattan. Nächstes Ziel: Das Empire State Building 🙂

Empire State Building und King Kong

Inmitten des südlichen Midtown ragt seit 1931 ein Wolkenkratzer aus dem Häusermeer von Manhattan, das unser Herz höher schlagen lässt: das Empire State Building.

Unser Guide verteilt vor der Eingangstür die Eintrittskarten. Und nun haben wir 90 Minuten Freizeit, die wir nutzen können wie wir wollen. Natürlich zieht es uns Richtung Aufzug, wir wollen ganz nach oben 🙂 Auf dem Weg zur Aussichtsplattform kommen wir an der aktuellen Ausstellung „King Kong“ vorbei. Zudem zieren Filmplakate die Wände, bei denen das Empire State Building eine Rolle spielt.

Mit dem Hochgeschwindigkeitsaufzug geht’s rasch hinauf: Es sind nur 30 Sekunden Fahrt bis zur Hauptaussichtsplattform auf der 86. Etage. Hier gibt es eine Außenterrasse rund um das Gebäude, genial!

Aussicht vom Empire State Building

Auf einer Höhe von 320 Metern ist der Ausblick auf das New Yorker Lichtermeer fantastisch 🙂 Es verschlägt uns die Sprache!

Hammer was für eine Aussicht! Und was für ein Wind … gleichbedeutend mit ungeheurer Kälte. Mann, ist das kalt hier. Wir halten es nicht lange aus. Wir wärmen uns immer wieder im Innenraum auf.

Endloser Blick über die Megacity

Das Empire State Building wurde übrigens im Jahre 1931 fertiggestellt, ist 102 Stockwerke hoch und war mit der Höhe von 381 Metern 41 Jahre lang das höchste Gebäude der Welt.

Schließlich ist es uns zu kalt und wir fahren etwas früher nach unten. Hoffentlich windet es dann nicht mehr so. Und ja, so ist es. Kaum Wind und die meisten anderen aus dem Bus sind auch schon da. Es ging denen wohl ähnlich wie uns 🙂 Eher abfahren tun wir trotzdem nicht. Unser Guide kommt erst zum verabredeten Zeitpunkt wieder.

Time Square – die Lebensader von New York

Eine kurze Zeit später erreichen wir den letzten Stopp dieser Tour: Den Times Square. Ein absolutes Must See in New York. Was für ein Lichtermeer, was für Menschenmassen. Wir haben eine Stunde Zeit für den Square, das Hard Rock Cafe, den M&M Shop und um jede Menge Fotos zu schießen.

Die berühmte Treppe am Times Square ist wegen Reinigungsarbeiten leider gesperrt. Das macht aber nix, wir genießen das Spektakel trotzdem. Und schauen staunend dem Treiben um uns herum zu. Unglaublich, was um diese Zeit hier los ist!

Lichtermeer

Ein kurzer Stopp im Hard Rock Cafe und im Mega-M&M-Shop, dann geht’s wieder raus in das Gewimmel des Times Square. Die Leuchtwerbung ist einfach unglaublich, alles bunt, alles riesig! Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus.

Eigentlich hatten wir vor, uns hier vom Ausflug abzusetzen. Daraus wird nix. Wir sind einfach nur kaputt. Der Tag war lang und anstrengend und wir sind froh mit dem Bus zum Schiff gebracht zu werden. Kurz vor Mitternacht sind wir dann wieder an Bord. Der Ausflug hat sich richtig gelohnt. Der gesamte Tag hat von A-Z gepasst. So sollte ein perfekter Landgangstag ablaufen!

Wir fallen tot ins Bett. Momentan sind wir uns absolut unsicher, ob wir morgen noch einmal das Schiff verlassen. Aber das ist die Geschichte von Morgen. Gute Nacht 🙂


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