Meine CEWE Fotobuch Gestaltung

Wie gestalte ich meine CEWE Fotobücher?

Tja, das ist gar nicht so einfach zu erklären. Also – am Anfang stehen viele Bilder vom Urlaub oder von einer Familienfeier 🙂 Dann der Entschluss, diese in einem CEWE Fotobuch festzuhalten. Erinnerungen an eine schöne Zeit oder an liebe Menschen in einem Fotobuch verewigen – für mich, für uns oder einfach als Geschenk 🙂

Und wie gehe ich da vor? Erst Bilder sortieren und auswählen, dann Ideen fürs Layout sammeln und loslegen! Es folgen jede Menge Versuche, Überlegungen und Änderungen. Ein wenig Kreativität schadet auch nicht – also hoffe ich, dass mich die Muse küsst 🙂


Meine Arbeitsweise

Ich habe mal versucht, meinen Workflow strukturiert zusammen zu fassen:


Vorbereitung Bilder:

  1. Alle Bilder in Unterordner abspeichern: Pro Tag ein Ordner anlegen (Ordnername = „Datum“). Am besten die Bilder gleich nach Uhrzeit sortieren. Wichtig: Bei der Aufnahme darauf achten, dass die richtige Uhrzeit in der Kamera eingestellt ist 🙂
  2. Bilder vorsortieren: Alle Bilder nacheinander anschauen. Ganz schlechte Bilder sofort löschen, gute Bilder im Ordner lassen
  3. Sehr gute Bilder in einen eigenen Fotobuch-Unterordner kopieren: Der Aufbau der Fotobuch-Ordner identisch zu den Original-Unterordern (Ordnername = FB-„Datum“)

Mein Tipp: Vorsortierung über die „Sternchen-Vergabe“ (in der CEWE Fotoschau oder einem anderen Foto-Verwaltungsprogramm)

1 Stern = löschen (z.B. verwackelt, unscharf)
2 Sterne = Durchschnitt
3 Sterne = gut (Ersatz-Auswahl für Fotobuch)
4 Sterne = sehr gut (Auswahl für Fotobuch)
5 Sterne = super super gut (z.B. für Fotowettbewerbe 🙂

Alle Bilder mit 4 und 5 Sternen kopiere ich in die Fotobuch-Ordner. Daher nicht zu viele 4er vergeben 🙂 Auf die 3er-Bilder greife ich nur zurück, wenn bei der Seitengestaltung irgendwas nicht passt oder etwas fehlt.


Vorbereitung Fotobuch:

Format überlegen: Hochkant? Querformat? Oder doch quadratisch? Meine Erfahrung: Bücher im Querformat wirken ruhiger auf das Auge, also gut bei vielen Landschaftsbildern. Bücher im Hochformat wirken eher dynamisch, also gut bei vielen lebendigen Bildern mit Menschen. Quadratische Fotobücher kann man mit dem entsprechenden Layout für beides nutzen 🙂 Mein Lieblingsformat ist XL mit 30×30 cm.

Papierart überlegen: Beim Digitaldruck werden – wie der Name sagt – die Bilder digital auf Papier gedruckt. Die Seiten werden mit einem typischen Buchfalz zusammen gebunden. Beim Fotopapier handelt es sich um echt entwickelte „Fotoseiten“, die zusammengeklebt werden. Daher sind diese Seiten deutlich dicker. Und – das ist besonders toll – es gibt keinen Buchfalz in der Mitte des Buches! Die Seiten liegen plan auf und man kann für die Gestaltung auch die Seitenmitte nutzen. Übrigens: Mein Lieblingspapier ist Fotopapier matt.

Konzept und Layout überlegen: Schön ist es , wenn das Fotobuch einen „roten Faden“ hat und anhand der Bilder eine Story erzählt. Zudem wirkt es harmonisch, wenn ein einheitlicher Stil sich konsequent durch das Buch zieht. Daher entscheiden: Bilder chronologisch einfügen oder nach Themen? Bilder großflächig anlegen oder lieber kleiner? Texte ja oder nein? Oder nur Überschriften?

Mein Tipp: Auf Papier ein grobes Storyboard malen 🙂 und das mögliche Layout von 2 bis 3 Doppelseiten grob skizzieren. Dabei den Bildern „Raum geben“, d.h. nicht zu viele Bilder auf eine Seite packen. Z.B. ein Bild großflächig auf eine Seite und auf die gegenüber liegende Seite 3 bis 4 Bilder.

Gestaltungselemente überlegen: Rahmen? Cliparts? Hintergründe einfarbig, bunt oder eigene Bilder mit Transparenzen? Übrigens: Zu bunter Hintergrund lenkt von den Bildern ab. Und die Gestaltungselemente für die man sich entschieden hat, sollten sich konsequent durch das Buch ziehen. Ggf. geringe Abweichungen einbauen (Linie mal hochkant, mal quer; farbige Fläche mal blau, mal grün; Polaroid-Foto mal links, mal rechts usw.).

Mein Tipp: Die Gestaltung hängt sehr vom Inhalt der Bilder ab. Bei bunten Bildern kann auch das Buch ruhig mal bunt werden, bei ruhigen Landschaftsbildern sollte die Gestaltung vielleicht eher sparsamer dosiert werden. Das letztendliche Layout entwickelt sich bei der eigentlichen Fotobuch-Gestaltung in der Software. Und wichtig ist: Schön ist, was einem selbst gefällt 🙂


CEWE Fotobuch-Gestaltung in der Software:

So, nun geht es an das wirkliche Gestalten des CEWE Fotobuches 🙂

Erste Möglichkeit: Die Fotos aus den Fotobuch-Ordnern grob auf die Doppelseiten verteilen, pro Doppelseite ein Thema. Die Seiten schon in die richtigen Reihenfolge setzen. Vorteil: Man sieht gleich, ob die gewählte Seitenzahl des Buches ausreicht.

Zweite Möglichkeit: Eine Seite nach der anderen anhand des selbst erstellten Storyboards gestalten. Dazu immer auf die Bilder der Fotobuch-Ordner zurück greifen und nur die Bilder auf die Seite ziehen, die man gerade benötigt. Vorteil: Man muss nicht gleich das ganze Buch von vorne bis hinten „durchdenken“ 🙂 In diesem Fall vorher ausrechnen, wie viele Doppelseiten man pro Urlaubstag ungefähr nutzen kann (damit sich die Tage gerecht verteilen).

Grobe Gestaltung: Jede einzelne Seite nach Vorlage des Storyboards grob gestalten: Bilder an die richtige Stelle schieben, Hintergründe einfügen, ggf. Rahmen und Verläufe setzen, gewünschte Gestaltungselemente einfügen. Erst mal soll alles an die richtige Stelle 🙂 Dabei aber schon auf die richtigen Abstände der Bilder achten. Und dass die Positionen der Bilder, bzw. Gestaltungselemente auf jeder Doppelseite einheitlich sind.

Mein Tipp: Wenn eine Doppelseite fertig ist und gefällt, einfach in der CEWE Software im Seitenauswahlbereich mit der rechten Maustaste auf die Doppelseite klicken und „Doppelseite auf nächste leere duplizieren“ auswählen. So wird die Seite mit dem gleichen Layout dupliziert und die Bilder können im Duplikat einfach ausgetauscht werden 🙂

Erste Kontrolle: Jede einzelne Seite nochmal genau anschauen. Dabei besonders die ersten und letzten Seiten anschauen. Meist verändert sich über die Bearbeitungszeit der Stil des Buches. Da müssen oft die ersten Seiten angepasst werden. Und bei den letzten Seiten hat man schon mal die Lust verloren und ein wenig „einfacher“ gearbeitet. Ggf. auch hier nochmal nacharbeiten.

Feinjustierung: Nachdem alle Seiten grob gestaltet sind, folgt die Feinjustierung. Dazu alle Seiten nochmal prüfen und ggf. nacharbeiten: Alle Abstände gleich? Hintergründe einheitlich? Gestaltungselemente richtig platziert? Rahmen gleich dick? Verläufe richtig platziert? Transparenzen einheitlich?

Überschriften und Texte einfügen: Für Fließtexte eine gut lesbare Schrift wählen, Größe 12 nehme ich hier gerne. Überschriften können auch größer und dekorativer sein. Einfach ein paar Schriften ausprobieren und schauen was passt und gefällt. Nicht zu viele unterschiedliche Schriftarten wählen. Am besten eine für die Überschriften und eine für den Fließtext. Ggf. noch eine für „Zwischen-Überschriften“. Auf jeden Fall den Stil beibehalten – gleiche Schrift für Überschriften, gleiche Schrift für Fließtext.

Cover gestalten: Das Cover und den Buchrücken als Letztes gestalten. Das ist wichtig, weil der Buchrücken sich mit der Anzahl der Seiten verändert, bzw. dicker wird. Wenn man den Buchrücken zuerst gestaltet, steht der Text nicht mehr mittig auf dem Buchrücken sobald man die Seitenzahl verändert.

Abschließende Kontrolle: Nun ist das CEWE Fotobuch fast fertig 🙂 Empfehlung: Das Fotobuch ein bis zwei Tage liegen lassen. Mit einem Zeitabstand sieht man Fehler besser 🙂 Dann nochmal alle Abstände, Rahmen und Elemente kontrollieren. Besonders den Text intensiv lesen und evtl. Rechtschreibfehler korrigieren.

Und nun kann bestellt werden 🙂 Und wenn das fertige CEWE Fotobuch in der Post ist kann ich es kaum erwarten den Karton zu öffnen. So aufgeregt bin ich! Mein Herz hüpft 🙂

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