Reisenotizen:
Samstag, 24.02.2024
Liegezeit: 8:00 Uhr bis 19:00 Uhr
Liegeplatz: Auf Reede, Tender-Transfer rund 25 Minuten
Wetter: sonnig | 29°C
Sonnenaufgang: 6:37 Uhr
Sonnenuntergang: 18:29 Uhr
Zeitverschiebung: plus 6 Stunden zur Winterzeit Deutschland
Nächste Etappe: Seemeilen ( Kilometer) bis Laem Chabang (Thailand)
Unser heutiger Tag: Heute geht’s zum Inselhopping im Samui-Archipel nach Koh Rap, Koh Tan und Koh Mudsum, der Schweine-Insel. Sonne, Strand und Meer satt! Dies haben wir bereits im Vorfeld bei Ken Samui gebucht (kensamuitour@gmail.com, WhatsApp Tel. +66 628879597). Wir freuen uns auf die herrliche Inselwelt!
Reisebericht:
Guten Morgen von Ko Samui. Der Tag geht heute früh los. Unser Ausflug „Inselhopping zur Schweine-Insel“ startet um 9 Uhr. Und hier auf Ko Samui liegt unsere AIDAbella auf Reede und es wird getendert. Das Schiff ankert in der Bucht vor der Inselhauptstadt Nathon, nicht am Pier. Tenderzeit bedeutet immer etwas Zeitverlust, daher ist gute Planung angesagt.
Schon um 7 Uhr suchen und finden wir einen Platz auf der Außenterrasse des Weite Welt-Restaurant zum Frühstücken. Am Horizont sieht man noch die Ausläufer des Sonnenaufgangs, die Sonne taucht alles in ein warmes Licht. Es verspricht ein schöner Tag zu werden.




Generell können in Ko Samui Kreuzfahrtschiffe nicht direkt anlegen, sondern liegen immer auf Reede. Die Passagiere werden mit Tenderbooten zum Tenderhafen in die Inselhauptstadt Nathon gebracht. Hier starten alle Ausflüge, auch die von AIDA.
Tendern nach Nathon
Die Tenderfahrt dauert 25 Minuten. Also recht lange. Vor Anker gehen ist auf 8 Uhr geplant, unsere Tour soll um 9 Uhr an Land losgehen. Okay, dann wollen wir uns mal frühzeitig in der Tender-Warteschlange anstellen, unser Plan sieht so 7:45 Uhr vor. Denn wir wissen: AIDA-Ausflügler werden immer vorrangig getendert. Als „individueller Ausflügler“ muss man sich dazwischen mogeln oder auf einen Tender warten, der nur für Individuelle bereitgestellt wird. Und wir wollen das früheste mögliche Tenderboot erwischen. Also: Früh anstellen 😉
Aber es kommt anders: Wegen einem medizinischen Notfall musste AIDAbella während der Nacht den Kurs Richtung Festland ändern. Daher kommen wir erst 8:15 am Ankerplatz an, die Schiffsfreigabe erfolgt gegen 8:20 Uhr. Das könnte knapp werden. Na ja, gilt ja für alle Gäste, nicht nur für uns.
Aber AIDA organisiert das heute richtig gut: Es gibt zwei Einstieg-Stellen für Tenderboote! Hinten für die AIDA-Ausflügler, vorne für die individuellen Ausflügler. So erwischen wir eins der ersten Tenderboote und sind kurz vor 9 Uhr an Land. Wir werden am ca. 500 Meter langen Nathon Pier abgesetzt, dem Hauptanlegepunkt der Insel.

Der Mitarbeiter von Ken Samui ist schnell gefunden, er zeigt uns den Treffpunkt. Einfach über den kurzen Steg zu einem überdachten Meeting-Point laufen 🙂 Auch hier werden wir freundlich von Mitarbeitern von Ken Samui in Empfang genommen. Nur kurz warten und dann: Perfekt, es sind fast alle da. Nur zwei fehlen. Auf diese warten wir eine Weile, aber man kann ja nicht ewig warten. Und so entscheidet unser Tourguide Marcel, dass es ohne die beiden losgeht. Auf geht’s!
Unser Longtail-Boot
Der Bustransfer zum Longtail-Boot dauert rund 15 Minuten. Die traditionellen thailändischen Longtail-Boote sind schmale, bunt bemalte Langboote, rund 15 Meter lang und nicht breiter als 1,80 Meter. Insgesamt sind wir 14 Personen, eine schöne kleine Gruppe. Wir verteilen uns auf zwei dieser schmalen Boote, jeder bekommt eine Rettungsweste verpasst und los geht die wilde Fahrt!


Schnelle Fahrt mit dem Longtail-Boot
Rund 45 Minuten dauert der heiße Ritt über die Wellen bis zur Insel Ko Rap. Und macht einen Heidenspaß! Unser Tipp: Zieht Euch vorher Eure Klamotten aus und setzt Euch nur in Badeklamotten hin, man wird klitschnass! Bei der Weiterfahrt haben wir das so gemacht und es wird deutlich angenehmer 😉


Wir fahren mit Schmackes durch ein herrliches Inselparadies. Immer wieder erkennen wir unberührte Strände und atemberaubend schöne Natur. Um uns herum glasklares Wasser. Ach ja, dieses Wasser…. die rasante Fahrt sorgt für ordentlich Spritzwasser. Schon nach kurzer Zeit sind wir klatschnass.


Erster Stopp auf Rap Island
Irgendwann wird die Fahrt langsamer und wir erreichen unsere erste Insel: Ko Rap oder auch Rap Island. Ko Rap ist eine idyllische Insel im Karibik-Style. Sie hat nur einen Bewohner, nämlich den Inselbesitzer 🙂
Unser Longtail-Boot fährt bis an den Strand und wir steigen im seichten Wasser aus. Somit werden wir auch von unten nass. Von oben sind wir es ja schon 😉




Auf diesem Fleckchen Erde mitten im Samui Archipel ist die Welt noch in Ordnung. Wundervolle Korallenriffe, lauwarmes Meereswasser und eine traumhafte Lage fernab vom Massentourismus. Um dieses kleine Paradies weiterhin nicht zu zerstören, ist es streng verboten Flaschen oder Getränkedosen mitzubringen – bzw. dort zu entsorgen. Es gibt dort auch nichts zu kaufen: Keine Bar, kein Souvenirladen. Einfach unberührte Natur!


Es gibt ein paar Holztische und -stühle und ein paar Hängematten. Unsere Gruppe breitet sich an einem dieser Tische im Schatten aus. Schnell entledigen wir uns unserer nassen Klamotten und hängen sie an nahegelegenen Bäumen zum Trocknen auf. Das Badezeug haben wir zum Glück schon heute Morgen unten drunter angezogen.
Marcel hat eine Kühlbox mit kühlen Getränken dabei, Softdrinks und auch thailändisches Bier. Mann, tut das jetzt gut 🙂 Die leeren Dosen werden selbstverständlich wieder in einem Müllsack mitgenommen.



Menschenleer auf Ko Rap
Und jetzt ab an den Strand. Hier baden wir, schlendern am Strand entlang und genießen die Sonne. Es ist so idyllisch hier, so menschenleer. Außer unserer Gruppe ist kein Mensch zu sehen. Traumhaft!

Wir genießen die freie Zeit auf der Insel. Im warmen Meer schwimmen, beim Spaziergang den weichen Sand unter den Füßen spüren. Relaxing pur!



Die Insel ist wirklich ein Traum. Aber unser Aufenthalt nähert sich dem Ende. Marcel ruft auf zur Abfahrt. Wir packen alle unsere Sachen zusammen, damit nichts auf diesem unberührten Eiland zurückbleibt. Schön wars hier!



Diesmal lassen wir unsere Klamotten weggepackt. Wir setzen uns einfach mit Badekleidung ins Longtail-Boot, Rettungsweste an und gut ist es. Mehr braucht es nicht. Viel bequemer so 🙂
Die Fahrt geht weiter
Und rasant geht es weiter. Kaum gestartet schraubt der Kapitän die Geschwindigkeit hoch und wir brettern temporeich über die Wellen. Wir werden wieder nass, aber diesmal ist es irgendwie egal. Wir sind sooooo entspannt und locker, total gechillt. Was stört da Spritzwasser 😉

Thailändisches Mittagessen auf Ko Tan
Weiter gehts zur Insel Ko Tan. Ko Tan oder auch Ko Taen ist eine kleine Insel, sie ist etwa 4 km lang und 2 km breit. Die Entfernung zum Festland beträgt etwa 15 Kilometer und knapp 5 Kilometer nach Ko Samui. Sie gehört zum Samui Archipel, zu dem auch etwa 60 weitere Inseln gehören.
Ko Tan wird von etwa 25 Personen bewohnt. Außer zwei Restaurants und vielen Palmen gibt es nur Ruhe, die sehr selten von einem an- oder ablegenden Longtail-Boot gestört wird.



Auf dieser grünen Insel verbringen wir in einem dieser beiden Restaurants unsere Mittagspause, bei „Mr. Dam“. Es gibt lecker thailändisches Mittagessen, direkt am Wasser. Unser Tisch ist auf dem Anlegesteg vorbereitet, ein Strohdach schützt uns vor der Sonne. Mit gutem Appetit schlagen wir zu. Wir haben gar nicht gemerkt, dass wir Hunger haben!



Es wird selbst gekochtes thailändisches Essen serviert, knusprig gebackenes Hähnchen und Fisch, gebratener Reis und Nudeln, verschiedene Salate und Saucen. Dazu gibt es alkoholfreie Getränke und frische Ananas. Die unterschiedlichen Speisen werden auf Tellern in der Mitte des Tisches aufgetischt. Jeder greift einfach zu und lässt es sich schmecken.


Tourguide Marcel ruft zum Aufbruch auf. Alle nutzen die letzten Minuten um zur Toilette zu gehen. Und natürlich um den malerischen Ausblick auf das türkisfarbene Meer zu genießen.




Übrigens bietet die Insel wohl auch einige Wanderwege und Holzstege, die durch Mangrovenwälder und tropische Vegetation führen. Dafür reicht die Zeit heute nicht, merken wir uns aber für das nächste Mal 🙂
Schnorchel-Stopp im thailändischen Stil
Wir machen uns auf den Weg zu unserer letzten Insel, der Schweine-Insel. Zwischendurch halten wir zu einem Schnorchelstopp und wir lernen die thailändische Art kennen, Schwimmwesten zu tragen. Nämlich von unten! Einfach mit den Beinen durch die Armlöcher und schwupps, dann hat man eine „Schwimmwesten-Pampers“ an. Das hat den Vorteil, dass man im Wasser „sitzen“ kann 😉




Unser zweiter Tourguide, die Frau von Marcel, macht es vor: Schwimmweste thailändisch angezogen und im Wasser die Fische angefüttert. Eine Vielzahl von Fischen schwimmt im kristallklaren Wasser um sie herum. Was für ein Gewusel 🙂


Ko Mad Sum – die Schweine-Insel
Und dann geht es zu Ko Mad Sum, der Schweine-Insel. Nur ein paar Kilometer südlich von Ko Samui liegt diese kleine idyllische Trauminsel. Die Insel ist nur 7 km² groß und beherbergt eine Handvoll Einheimischer, die hauptsächlich vom Fischfang und Tourismus leben. Es gibt ein Restaurant und Liegen am Strand. Und halt die Hauptattraktion: Die Schweine 🙂 Die laufen einfach so am Strand herum. Große, kleine, viele Schweine.
Gleich werden wir uns mal auf die Suche nach den Schweinen machen und sie uns genauer anschauen. Aber erst suchen wir uns ein schönes Schattenplätzchen und deponieren dort unsere Sachen. Ein erster Spaziergang durch den feinen weißen Sand steht an 🙂




Faulenzen, ein bisschen Spazieren und dazu ein paar leckere eisgekühlte, erfrischende Drinks, viel mehr gibt es auf Koh Mad Sum nicht wirklich zu tun. Aber das ist sooo schön und entschleunigend und entspannend. Herrliche Strände, ruhiges Wasser, malerische Palmen, weißer Sand…




Unsere Gruppe hat sich einen schattigen Platz mit Tisch und Stühlen gesucht, Marcel verteilt Wasser, Cola, Bier. Rundum gut versorgt! Und die Schweine müssen wir gar nicht suchen, sie sind einfach da 🙂 Sie hoffen, dass etwas zu essen für sie abfällt und schnuppern mit ihren Nasen in der Luft herum Wir lassen es uns einfach gut gehen, während die Schweine um uns herum wuseln. Ein wirklich lustiges schönes Erlebnis!





Die kleine Rotte von Schweinen ist hier wirklich die größte Attraktion. Sie lassen sich von den Gästen streicheln und füttern, sie gehen sogar mit ihnen am Strand baden. Sie scheinen das Wasser zu lieben und sind überraschend gute Schwimmer.





Etwas weiter hinten befindet sich die Behausung der Tiere, die Besitzer kümmern sich gut um ihre Touristenattraktion. Wir können hier Muttertiere mit ihren Ferkeln beobachten und auch dicke Eber, die sich von Gästen füttern lassen. Und je nachdem wozu die Schweine Lust haben, laufen sie zum Restaurant oder zum Strand oder sogar ins Meer.
Ein dickes großes Schwein hat an Torsten den Narren gefressen und trottet ihm hinterher. Es stupst ihn immer wieder in die Wade und guckt ihn bittend an: „Gib mir was zu fressen. Biitteeeeee.“ Es ist so lustig, er muss aufpassen, dass er nicht über das Schwein stolpert. Das Schwein steht ständig im Weg 😉 Irgendwann kapiert es, dass wir nix zu fressen für es haben und trollt sich seiner Wege. Und sucht wahrscheinlich ein anderes Opfer 🙂



Wir genießen unsere freie Zeit auf dieser schönen Insel, spüren den feinen Puderzuckersand zwischen den Zehen, das warme Wasser umspült unsere Füße. Wir lassen uns einfach treiben.



Der feine weiße Sandstrand und das kristallklare Wasser von Koh Madsum sind wunderschön und ein toller Platz für ein ausgiebiges Sonnenbad.


Und dann geht’s auch schon zurück. Sobald wir alle in unserem Boot Platz genommen haben, geht’s auch schon los. Die Fahrt dauert knapp 20 Minuten. Marcel verteilt während der Fahrt die letzten Getränke, inzwischen sind wir hartgesottene Longtailboot-Fahrer und können während der rasanten Fahrt auch etwas trinken 🙂
Zurück zum Pier
Wieder auf Ko Samui verabschieden wir uns herzlich von unseren Tourguides Marcel und seiner Frau. Beim letzten Stück, dem 15-minütigen Bustransfer zur Tender-Anlegestelle werden sie uns nicht begleiten. Die beiden waren wirklich top! Gerne wieder!
Gegen 16 Uhr sind wir wieder am Tender-Hafen. Das war mal ein rundum gelungener toller Ausflug und wir können Ken Samui absolut empfehlen!



Tender zurück zum Schiff
Am Tender warten wir ca 20 Minuten. Mit uns warten viele anderen Gäste, die auch von Ausflügen zurückkommen. Die Rückfahrt dauert knapp eine halbe Stunde. Schon von weitem können wir AIDAbella sehen, wie sie majestätisch in der Bucht von Nathon vor Anker liegt.





Abschied von Ko Samui
Erschöpft, aber glücklich lassen wir den Tag auf der Außenterrasse des Weite Welt Restaurants ausklingen, dort essen wir auch zu Abend. Und hier verfolgen wir natürlich die Abfahrt von AIDAbella um 19 Uhr.




Heute gibt es einen unglaublich schönen Sonnenuntergang. Ein gelber Feuerball in einem in rot gefärbten Himmel, einfach wunderschön. Man kann sagen was man will: Die schönsten Sonnenuntergänge gibt es über dem Meer 🙂



Mond über Thailand
Und voll witzig: Kaum ist die Sonne untergegangen, geht ein grandioser Vollmond auf!


So, das war es für heute. Morgen sind wir wieder in Laem Chabang, es wird unser letzter Ausflugstag auf dieser Reise. Übermorgen geht es wieder nach Hause. Aber jetzt freuen wir uns auf morgen. Wir machen einen Ausflug zu den größten Highlights von Bangkok, mit Königspalast und Bootsfahrt. Aber das ist die Geschichte von morgen 🙂